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KuBiZ Raoul Wallenberg

… Kultur – Kunst – Bildung – Politik – Freizeit – Nachbarschaft – Wohnen … – in Berlin-Weißensee …

Platz für Kultur- und Bildungsarbeit, Selbsthilfe und neue Ideen und Experimente. Mehr als 15 Projekte bieten soziokulturelle Angebote. Zudem stehen  Räume wie Aula und Seminarräume zur Verfügung, die von euch gemietet werden können.

Interesse mitzumachen?

Wir vergeben zum nächstmöglichen Termin zwei BFD-Stellen in der Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen findet ihr hier.

Ausschreibung für zwei BFD-Stellen in der Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit

JulAug
3029

im soziokulturellen Projekt „KuBiZ Raoul Wallenberg“ in Berlin-Weißensee.

 Stelle 1: Veranstaltungsmanagement

  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen im Veranstaltungssaal (Aula) 
  • Entwickeln und Umsetzen eigener Ideen für Kultur und Bildungs-Veranstaltungen
  • Ausbau der kulturellen Vernetzung des KuBiZ
  • Bürotätigkeiten und  Ansprechbarkeit während der Bürozeiten

 Stelle 2: Öffentlichkeitsarbeit

  • Bürotätigkeiten und  Ansprechbarkeit während der Bürozeiten
  • Bewerbung des Saals zwecks Vermietung an Institutionen, Künstler*innen, Firmen u.a.
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Werbematerial
  • Unterstützung bei Projektentwicklung und Antragstellung

 Das KuBiZ ist ein selbstverwaltetes Kultur- und Bildungszentrum. Unter dem Dach des KuBiZ haben sich  unterschiedliche Projekte u. Vereine angesiedelt, mit dem Anspruch, in hierarchiearmen Strukturen zu arbeiten, fern rassistischer, sexistischer und autoritärer Denk- und Handlungsmuster.

Der Trägerverein des Hauses sucht Menschen, die diese Ansätze teilen und mit Freude selbständig arbeiten können. Eigene Ideen und Projektvorschläge sind dabei ausdrücklich erwünscht. Erfahrung in der Arbeit und den Strukturen größerer Projekte sind von Vorteil, aber nicht Bedingung. Teamarbeit ist unbedingt erforderlich.

Die Einstellung erfolgt über eine sozialversicherungspflichtige Stelle des Bundesfreiwilligendiensts  in Teil- oder Vollzeit, womit auch Krankenversicherung etc.  abgedeckt sind. Das Honorar beträgt maximal 348€; ein paralleler, aufstockender Bezug von ALG II ist möglich, wobei das  anrechnungsfreie Taschengeld 200€ beträgt. ALG II-Bezieher_innen sind innerhalb des BFD von der Arbeitsvermittlung ausgenommen, da ihre Tätigkeit als vollwertige Erwerbsarbeit anerkannt wird.

Voraussetzung für die Stelle ist, dass innerhalb der vergangenen 5 Jahre kein FÖJ, FSJ oder Bundesfreiwilligendienst geleistet wurde. Die BFD-Anstellung ist auf 12 bis 18 Monate befristet.

 Bewerbungen (ohne Zeugnisse) bitte per Mail an den trägerwerk e.V. (work@kubiz-wallenberg.de

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Danke

Wir möchten uns bei allen bedanken, die zu unserem Sommerfest gekommen sind.

Großer Dank auch an alle, die geholfen, organisiert und musiziert haben.

Wir hoffen, dass es euch gefallen hat und laden euch herzlich ein, das KuBiZ wieder zu besuchen!

 

Paris vs. Berlin

Jul
13
13:00

logo vmsf

Paris vs. Berlin
Streetart-Ausstellung französischer Jugendlicher in Berlin

In der Woche vom 13.-19. Juli begleitet Schoolclash e.V. im Auftrag der französischen Organisation Vacances Musicales Sans Frontières 14 Jugendliche aus Frankreich auf ihrer Streetart-Tour durch Berlin. 
Diese lassen sich auf ihren Entdeckungstouren durch die Berliner Kieze inspierieren und entwickeln schließlich ihre eigenen Streetart-Objekte. 

Die Ergebnisse des mit “Paris vs. Berlin” betitelten Projekts werden ab dem 18. Juli im KuBiZ zu sehen sein, Ausstellungsbeginn ist 19:00 Uhr.

Ebenfalls am 18. Juli kann ab 13:30 Uhr bereits miterlebt werden, wie französische und deutsche Jugendiche gemeinsam mit Künstler_innen aus dem KuBiZ zwischen den Haupteingängen ein Wandbild erstellen.

SchoolClash_clash rechts

 

„Blumen für Otello“ – über die NSU Verbrechen und ihre Opfer

Jul
12
18:00

von und mit Esther Dischereit

»Ich wollte die Betroffenen und Getöteten sichtbar machen.«

Esther Dischereit

„Schüsse. Morde. In Serie. So klar, so brutal, so systematisch und so eiskalt. Die Ermittlungsmaschinerie beginnt zu laufen, doch sie scheitert, weil sie keineswegs so vorbehaltlos rational funktioniert, wie sie es von sich behauptet. Zeichen werden missachtet, Hinweise falsch gedeutet, Akten vernichtet, es kann nicht sein, es darf nicht sein.“Esther Dischereit bei der Lesung am Samstag im Studio des Schauspielhauses Dortmund.

Esther Dischereit ermittelt in ihren Klageliedern, was die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angerichtet haben, welche Lücken sie bei den Hinterbliebenen aufgerissen haben. „Blumen für Otello“ zeigt, welche Vorurteile die Verbrechen möglich und ihre Aufklärung unmöglich gemacht haben, wie der Rassismus und die soziale Voreingenommenheit gegenüber einer stigmatisierten Unterschicht den Apparat blind und ihn umso furchtbarer selbst zum Täter gemacht haben, indem er nach Schuld bei denjenigen sucht, die mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Dischereit benutzt die Shakespeare-Figur des Otello, der als erfahrenes Opfer des Mobs im jenseitigen Gespräch mit dem ermordeten türkischen Blumenhändler Licht in das bringt, was geschehen ist. So führt sie dem Publikum vor Augen, wie das Fremde erniedrigt, bekämpft, ausgestoßen wird – gestern und heute.

Nach einer einführenden Lesung der Autorin Esther Dischereit ist anschließend Zeit für Rückfragen und Diskussion mit dem Publikum.

 

Eine Veranstaltung des

in Kooperation mit trägerwerk e.V.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.