Der Wohnbereich im KuBiZ ist derzeit im Aufbau. Derzeit gut 15 Menschen wollen den Ausbau von drei Wohngemeinschaften im KuBiZ voran bringen, so bald wir Besitzer des Gebäudes sind. Die Wohnprojekte sollen nicht nur generationsübergreifend, sondern auch interkulturell und solidarisch organisiert sein.
Eine Gruppe von bis zu 15 Personen möchte kommunitär zusammenleben.
Wir sind offen für experimentelle Wohnformen in Gemeinschaften, mit Kindern und älteren Menschen.
In einem größeren Bereich wird eine Gruppe ein kommunitär organisiertes Zusammenleben umsetzen. In der Kommune wollen sich die Menschen ihre verfügbaren ökonomischen Ressourcen teilen und so den Druck der Leistungsgesellschaft auf den Einzelnen abschwächen und neuen solidarischen Handlungsspielraum zu gewinnen.
Andere Bedürfnisse der BewohnerInnen sind das Wohnen mit Kindern durch die gegenseitige Unterstützung im Alltag und abseits von der üblichen Kleinfamilie möglichst attraktiv zu machen.
Es soll unter anderem Raum für queere Lebensweisen geschaffen werden, dieser soll es ermöglichen, Menschen die nicht dem jugendlichen und heterosexistischen Idealbild entsprechen, Diskriminierungen aller Art gemeinsam zurückzudrängen.
Die Wohnbereiche werden im 2. und 3. Obergeschoss des KuBiZ liegen und insgesamt Platz für bis zu 30 Personen bieten.
Derzeit sind die Räumlichkeiten noch im Stil der alten Schule mit großen Fluren und Zimmern, d.h. es werden Umbaumaßnahmen nötig sein um den Raum besser aufzuteilen. Bei der Planung und dem Ausbau ist Selbstorganisation angesagt, d.h. die angehenden BewohnerInnen und Helfer sollen sich selber darum kümmern. Dies gilt ebenso für die Organisation und Verwaltung der Wohnbereiche.
Durch die Vielfalt an Projekten, die parallel von vielen Gruppen im Kubiz aufgebaut werden und teilweise schon existieren, bieten sich viele Möglichkeiten den politischen Handlungsraum zu erweitern und das eigene politische, soziale oder künstlerische Engagement zu stärken. So bieten sich Projektflächen auf ca. 2000qm wie der Offene Raum, die Medienwerkstatt, das Haus der Jugend Bunte Kuh, (Selbsthilfe-)Werkstätten, Turnhalle und der offene Garten als Infrastruktur an. Aber auch für neue Projektinitiativen wird es im Kubiz sicherlich Raum geben.
Die Aktivistinnen, die mit dem Ausbau des Kubiz und der Wohnräume beteiligt sind, möchten mit dem Projekt den Stadtteil Weißensee nachhaltig verändern und eine Alternative zum kulturellen Mainstream aufbauen. Dabei bietet der Kiez aufgrund der niedrigen Mieten und leerstehender Gebäude und Geländeflächen viel Raum für neue Projekte im Aufbau.
Bei Interesse meldet euch bei wohnen@KuBiZ-Wallenberg.de und wir informieren euch über die weiteren Möglichkeiten der Teilhabe.


