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Schlagwort: kino

26.11.25 Film und Diskussion: „Bleistift Messer Staffelstab“

26.11.25 Film und Diskussion: „Bleistift Messer Staffelstab“

20 Uhr, Aula in Anwesenheit des Regisseurs

Bleistift Messer Staffelstab – Pencil Knife Baton

Tragikomödie, D/GR 2021, 95 min, R: Konstantinos Kakogiannis

Eine schwarze Quantenkomödie über die Utopie der universellen Erzählung und den Realismus der Gemeinsamkeit, der kollektiven Zusammenarbeit und der Solidarität. Vier Mitbewohner*innen in Berlin, Max, Nicola, Mariam und Eva, suchen nach Wahrheit, Sinn und sich selbst. In einem parallelen Universum kämpft eine Gruppe von verfallenden Göttern in Rente, nämlich Artemis, Demetra, Dionysos, Apollon und Hephaestus, gegen Ungerechtigkeit und Vergessen.
In Berlin, einer modernen, gentrifizierten Metropole, die allmählich ihren alten Charakter und ihre Einzigartigkeit verliert, lebt Max isoliert, gefangen in Langeweile und den unvermeidlichen Fallstricken seines komfortablen Lebens. In einem kleinen griechischen Dorf ist Artemis eine unverbesserliche Extremistin, die ihre Gruppe auf rebellische Wege führt. Beide haben ein dunkles Geheimnis, das sie zur Selbstaufopferung treibt.
„Pencil Knife Baton“ ist eine humoristische Kritik an den verschiedenen Ausdrucksformen des kapitalistischen Systems und seinen Sackgassen. Auch wenn das Ende nahe ist, zeigt „Pencil Knife Baton“, dass Humor und Solidarität Ausdrucksformen auf höchster Ebene des menschlichen Geistes sind.

Der unabhängig produzierte Film gewann inzwischen 17 Preise auf internationalen Festivals.
Im Anschluss Diskussion mit Regisseur Konstantinos Kakogiannis.


The story of Max, a depressed 35-year old artist and Artemis, a penniless pensioner facing eviction. Alongside with their friends, they search for truth and justice. Set in Berlin, a modern, gentrified metropolis gradually losing its old character and uniqueness, Max lives in isolation, consumed by boredom and the inevitable traps of his comfortable life.
In a small Greek village, Artemis is an unrepentant extremist that will lead her group along insurgent paths. Both of them have a dark secret that will lead them to self-sacrifice.
„Pencil Knife Baton“ is a humorist critique of the various expressions of the capitalist system and its dead ends. Even if the end is near „Pencil Knife Baton“ reveals that humor and solidarity are expressions at the highest levels of the human spirit.
The independently produced film has won 17 awards at international festivals.
Followed by a discussion with director Konstantinos Kakogiannis.

23.7.25 Open Air Kino: „Hütten sind für alle da“ Film & Diskussion

23.7.25 Open Air Kino: „Hütten sind für alle da“ Film & Diskussion

21 Uhr, kleiner Hof, vorher vegane Küfa

HÜTTEN SIND FÜR ALLE DA

Doku, D 2024, 90 min, R: Birk Poßeckers u.a.

Die Filmemacher*innen haben über drei Jahre den „Leipziger Osten“ porträtiert und zeigt dabei die immerwährenden Konflikte in angesagten Stadtvierteln auf: Verdrängung, Ungleichheit und Rassismus. Das Ganze wird getragen von der ruinenhaften Schönheit des Leipziger Ostens sowie vom Charme seiner Bewohner*innen. Zu Wort kommen Leidtragende der Gentrifizierung, wie etwa die Bewohner*innen des Bauwagenplatzes »Trailermoon«, aber auch die für die Entwicklung des Stadtteils zuständigen Verantwortlichen.

Im Anschluss: Diskussion mit den Filmemacher*innen

Eintritt frei

(bei schlechtem Wetter indoor)

vorher vegane Küfa

Mi,18.12.24: SPY COPS – THE SPIES WHO RUINED OUR LIVES (Film und Diskussionsveranstaltung)

Mi,18.12.24: SPY COPS – THE SPIES WHO RUINED OUR LIVES (Film und Diskussionsveranstaltung)

Mittwoch 18.12. Offener Raum 20:45 Uhr, vorher vegane Küfa

SPY COPS – THE SPIES WHO RUINED OUR LIVES
Doku, Wales 2024, 88 min, R: Justyn Jones & Madoc Roberts, auf Englisch (m. engl. UT)

For over 40 years a secret organisation spied on British citizens, if you supported women’s rights, wanted to save the planet or opposed racism, you were a target. As part of official police business, officers were sanctioned to go deep undercover and even father children with those they were reporting on. We hear the testimony of five women who were deceived by undercover police spies as well as Tariq Ali, Tom Fowler, Peter Hain and an undercover police whistle-blower.

Über 40 Jahre lang spionierte eine geheime Organisation britische Bürger*innen aus. Wer sich für die Rechte der Frauen einsetzte, den Planeten retten wollte oder gegen Rassismus war, war ein Ziel. Als Teil der offiziellen Polizeiarbeit wurden Beamte dazu ermächtigt, verdeckt zu ermitteln und sogar Kinder mit denen zu zeugen, über die sie berichteten. Wir hören die Aussagen von fünf Frauen, die von verdeckten Polizeispitzeln betrogen wurden, sowie von Tariq Ali, Tom Fowler, Peter Hain und einem verdeckten Polizei-Whistleblower.

Anschließend: Gespräch mit den Filmemacher*innen

Eintritt frei

Mi, 6.11.24 Film + Diskussion: „HAUSNUMMER NULL“ (2024)

Mi, 6.11.24 Film + Diskussion: „HAUSNUMMER NULL“ (2024)

20.00 Uhr, Aula (vegane Küfa ab 19.30 Uhr)

Anschließend: Gespräch mit RegisseurinKameramann und Produzent sowie mit Aktivist*innen vom »Kälteschutz« und einer Wohnungsloseninitiative

HAUSNUMMER NULL, Dokumentarfilm, Deutschland 2024, 95 min, Regie: Lilith Kugler

Inhalt:
Christian lebt gemeinsam mit Kumpel Alex an einer Berliner S-Bahn-Station. Heroinabhängigkeit bestimmt seinen Alltag, und es scheint ihm unmöglich, sich aus dem Teufelskreis zu befreien.
Erst als Christian in der Notaufnahme nur knapp überlebt, fasst er einen Entschluss. Christian beginnt einen Entzug mit anschließendem Drogen-Substitutionsprogramm. Mit einem Einzelzimmer im betreuten Wohnheim in Aussicht schöpft er neue Hoffnung.
Christian beginnt, vermehrt den Kontakt zu seiner Mutter zu suchen. Nach sechs Jahren auf der Straße steht er vor nie da gewesenen Herausforderungen. Er will zurück in die Gesellschaft. Doch wohin ist überhaupt zurück?

Der Dokumentarfilm von Lilith Kugler wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem bei „FIRST STEPS – Der deutsche Nachwuchspreis“ und mit dem Preis der Ökumenischen Jury beim „ACHTUNG BERLIN FILMFESTIVAL“.

Anschließend: Gespräch mit Regisseurin Lilith Kugler, Kameramann Stephan M. Vogt und Produzent Jonatan Geller-Hartung sowie mit Aktivist*innen vom »Kälteschutz« und einer Wohnungsloseninitiative
Moderation: Fritz Fölster

EINTRITT FREI 

22.11. Kino: „NEW BOATS“, mit anschl. Diskussion

22.11. Kino: „NEW BOATS“, mit anschl. Diskussion

20.30 Uhr im Offenen Raum (Zugang über kleinen Hof), Dauer: 90 min, Englisch und Deutsch

Das Dorf Tombo in Sierra Leone floriert seit der vorkolonialen Zeit. Die Menschen ernten das Meer und sorgen dafür, dass es auch künftige Generationen ernährt. Doch seit Jahrzehnten geht dieser Wohlstand durch den Zustrom asiatischer Trawler zurück, die mit heimlicher Unterstützung durch korrupte Beamte die Küsten überfischen. Aufgrund von Korruption und Vernachlässigung durch die Regierung schwinden die Fischbestände an den Ufern, die Lebensgrundlagen beginnen zu verschwinden. Sullay und Woodie arbeiten daran, ihre zerfallende Gemeinschaft zu vereinen.
Wird es ihnen gelingen, sich gegen diese gewaltigen Widerstände durchzusetzen?

Anschließende Diskussion mit Elaine Maane von STEPS aus Südafrika
STEPS ist eine südafrikanische NGO, die Dokumentarfilme produziert und nutzt, um marginalisierten und benachteiligten Gemeinschaften in Afrika eine Stimme zu geben und Gespräche über die wichtigsten
Themen unserer Zeit zu ermöglichen. Für diese innovative Arbeit hat STEPS auch global viel Anerkennung erfahren. Filme und Methodik werden u.a. von der Bundeszentrale für Politische Bildung in Deutschland eingesetzt.
Elaine Maane ist Trainerin bei STEPS und leitet anschließend eine Diskussion mit dem Publikum an.
Teilnehmende werden angeregt eigene Einstellungen zu hinterfragen, Verhaltensweisen zu verändern und
sich selbst aktiv in ihrem Umfeld einzubringen. Der Film hat eine Länge von 49 Minuten, die Veranstaltung dauert insgesamt 90 Minuten und findet auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt. Der Film wird auf Deutsch gezeigt.

Weitere Informationen: https://www.generationafrica.co.za/films/new-boats/

In Kooperation mit dem Weltfriedensdienst (WFD) e.V.

18.10. Kino: AMARO FILMOS – WIR SIND HIER

18.10. Kino: AMARO FILMOS – WIR SIND HIER

AMARO FILMOS – WIR SIND HIER
Doku, D 2022, 45 min, R: Olad Aden / RomaTrial e.V. & Gangway Straßensozialarbeit in Berlin
Von und mit: Elisejo, Elisei, Samson, Larissa, Marcel, Lulu, Neno, Samuel, Milena Estera Sara, David, Elisa, Daniel, Ali u.v.a.

 

In „Amaro Filmos“ (auf Romanes „Unser Film“) geben junge Roma aus Berlin einen Einblick in ihr Leben und in ihre Gedankenwelt. Mit Humor und Selbstbewusstsein beantworten die Protagonist*innen die Fragen: Wie sehen wir uns? Wie werden wir von anderen gesehen? Und was bewegt uns? Der partizipativ entwickelte Dokumentarfilm beleuchtet nicht nur die Träume, Zukunftswünsche und Rollenbilder einer Generation, sondern auch brennende gesellschaftliche Probleme: Rassismus, Gentrifizierung und die damit einhergehende räumliche Verdrängung einer ganzen Community.

Anschließend: Diskussion in Anwesenheit der Protagonist*innen

 

Eintritt frei

vorher vegane Küfa

16.7.23 Open-Air-Kino: FRUTOS DE RESISTENCIA (OmU)

16.7.23 Open-Air-Kino: FRUTOS DE RESISTENCIA (OmU)

Interbrigadas e.V. präsentiert: FRUTOS DE RESISTENCIA (OmU)

Das KuBiZ-Sommerkino lädt ein zu Film und Diskussion – Eintritt frei. Vorher vegane Küfa!

FILM UND DISKUSSION MIT DEN FILMEMACHER*INNEN

Die Dokumentarserie Frutos de Resistencia portraitiert fünf ergreifende Geschichten der Hoffnung und des Widerstands aus dem Plastikmeer in Almeria, dem Schwerpunkt der industriellen Landwirtschaft in Europa.
Durch die Augen von Frauen, Migrant*innen und Gewerkschafter*innen werden alltägliche Erfahrungen der Ausgrenzung und Ausbeutung durch die spanische Gesellschaft sichtbar gemacht. Frutos de Resistencia zeigt kraftvolle Perspektiven der gemeinsamen Organisierung von Menschen auf, die für ihre grundlegenden Rechte in der industriellen Landwirtschaft kämpfen.
Die Dokuserie ist im Zuge der langjährigen Kooperation mit Arbeiter*innen und der Gewerkschaft SOC-SAT inAndalusien entstanden.

KuBiZ, Kleiner Hof, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin